Das Treppenloch kann mit rundem oder geradem Schnittverlauf erstellt werden. Wichtig ist bei der Formgebung die Anpassung an die Bemaßung der einzubauenden Treppe.
Wählt man beispielsweise eine Spiraltreppe, so muss der Durchbruch rund gestaltet sein. Eine gerade ausgerichtete Treppe wird in eine eckig geformte Öffnung eingebaut.
Treppenloch – Vorgehensweise
Die Arbeit am Treppenloch muss gut vorbereitet werden. Es gilt, die statische Belastung der Bausubstanz zu prüfen. Entspricht diese den zulässigen Rahmenwerten, sollte das Arbeitsareal mit Folie versehen werden. Diese dient zum Schutz vor Staub. Ausserdem fängt die Spezialfolie zuverlässig Feuchtigkeit auf, welche durch die Kühlung der Säge entsteht.
Mit der Anbringung von Stützen unter dem Arbeitsbereich wird das Herabstürzen des ausgesägten Materials verhindert. Schließlich muss der Verlauf des Sägeschnitts angezeichnet werden. Das ist die Orientierungslinie für den sich anschließenden Trennprozess. Entstehen während des Sägens großvolumige Materialstücke, kann der Portalkran diese zum Boden heben. Zur Entsorgung sowie für einen reibungslosen Abtransport zerkleinert man das Abfallmaterial.
Werkzeuge
Die professionelle Bearbeitung heute gebräuchlicher Baumaterialien zum Treppeneinbau erfordert hochleistungsfähige Spezialwerkzeuge.
Soll ein Treppenloch in runder Form gearbeitet sein, nutzt man die Zirkelsäge. Mittels Fugenschneider entstehen Durchbrüche mit geraden Schnittkanten. Sogar eine Platzierung der Öffnung direkt bündig zur Wand ist möglich.
Aus der modernen Baupraxis nicht mehr wegzudenken sind Betonsägen. Diese Werkzeuge sind effizient und arbeiten fast staubfrei. Darüber hinaus funktionieren sie nahezu erschütterungsfrei.
Eine statische Freigabe der Bausubstanz zu Arbeitsbeginn vorausgesetzt, sind Beschädigungen am Baukorpus durch ein Treppenloch ausgeschlossen.

8. Januar 2012
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