Die Zentralbanken fluten den Markt mit Geld, um die Konjunktur zu stützen und ganze Staaten vor dem Konkurs zu bewahren. In Krisenzeiten wie diesen kann Wohneigentum zum sicheren Hafen für das eigene Geld werden.
Auf die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise reagieren die internationalen Währungshüter vor allem mit zwei Mitteln:
1. Sie senken die Zinsen, um die von der Rezession bedrohten Volkswirtschaften mit günstigem Geld zu versorgen.
2. Sie kaufen im großen Stil Staatsanleihen auf, damit die öffentlichen Haushalte, die vielfach in ernste Schieflage geraten sind, ihre Schulden refinanzieren können.
Beide Maßnahmen vermehren die Geldmenge. Mit anderen Worten, die Inflationsgefahr steigt. Was der Wirtschaft das nötige Schmiermittel gibt und Euro-Staaten vor dem Konkurs retten soll, wirkt sich über kurz oder lang verhängnisvoll auf die Kaufkraft von Otto Normalbürger aus. In dieser Situation kann der Hausbau eine clevere Anlagestrategie sein.
Historisch niedrige Zinsen für den Hausbau nutzen
Seit dem 1. November 2011 ist der neue Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi im Amt. Seine erste Maßnahme war die Senkung des Leitzinses auf 1,25 Prozent. Bei einer Inflationsrate von aktuell rund drei Prozent im Euroraum bedeutet das: Jeder, der seine Ersparnisse beispielsweise in Tagesgeld anlegt, muss derzeit reale Kaufkraftverluste hinnehmen. Im Vorteil ist hingegen derjenige, der selber Schulden aufnimmt. Denn niedriger als heute können die Hypothekenkredite kaum noch werden. Will man seinen Hausbau zu fast schon einmalig günstigen Konditionen finanzieren, dann besteht jetzt eine gute Gelegenheit.
Aber auch Immobilienbesitzern, die bereits ein Finanzierung in Anspruch nehmen, bietet die aktuelle Situation eine einmalige Gelegenheit. Selbst wenn die Anschlussfinanzierung für Ihre Immobilie erst in 4 bis 5 Jahre ansteht, kann mit einem Forward-Darlehen der aktuelle Zinssatz schon heute abgesichert werden. Wer sich für diese Darlehensform interessiert, kann sich unter www.forwarddarlehen-vergleich.de weitere Informationen holen.
Immun machen gegen Inflationsrisiken
Sachwerte schützen vor Geldentwertung. Diese eherne Regel gilt auch und gerade in Krisenzeiten. Die eigenen Ersparnisse in den Hausbau zu investieren, sichert diese also vor ernsthaften Verlustrisiken ab. Falls es zu einer galoppierenden Inflation kommt, dann können frischgebackene Hauseigentümer sogar zu den großen Gewinnern gehören. Denn mit der massiven Geldentwertung schmilzt natürlich auch die Last ihrer Hypotheken dahin.
Sinnvoll für das Alter vorsorgen
Zu den wesentlichen Inflationstreibern zählen nicht zuletzt die Mieten. Wer Mietkosten meidet und stattdessen die eigene Immobilie abbezahlt, kann für den Ruhestand kaum besser vorsorgen. Mit einem schuldenfreien Haus wohnt er im Alter mietfrei und verfügt obendrein über einen werthaltigen Vermögensgegenstand, der gegen Wirtschaftskrisen maximal abgesichert ist.

10. November 2011
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